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Gitarre und Gesang

Kategorie: Webseiten Tipps

  • Tonart eines Songs bestimmen

    Eine quintenzirkulierende Subdominate läuft in sextinischer Kapelle Amok. Terzierter Bullterrier tanzt den triolisch orientieren Bosanova in mixolydischer Traurigkeit. Agenten aus der Pentatonik sehen mit enharmonisch verwechselten Gesichtern dabei schweigend zu. Dabei schmilzt ein Dominatenseptakkord vor der Kirche in der Sonne…

    Jo! Nein! Keine Musiktheorie! Nur eine kleine Hilfe, bei einfach Pop-, Rock- oder Folksongs die Tonart zu bestimmen. Auf folgender Webseite http://www.stufentheorie.de/tonart-bestimmen.html könnt ihr alle Akkorde die in einem Song vorkommen (Ultimate-Guitar) per Checkbox markieren und dann die wohl wahrscheinlichste Tonart automatisch ermitteln lassen.

    Warum? Nur so! Nein, das hat schon einen vernünftigen und auch sehr einfachen bodenständigen Grund:

    Wenn man in dem Audiobearbeitungsprogramm Audacity die Tonhöhe eines Songs auf eigene Gesangsbedürfnisse anpassen möchte, sollte man die Tonart des Songs kennen. Dann kann man den gesamten Song korrekt in andere Tonarten transponieren. Wie das geht? Das habe ich hier beschrieben.

    Wie man Audacity installiert? Das habe ich hier beschrieben.

  • Youtube-Songs zu mp3 konvertieren

    Als Gitarrenspieler oder Sänger hat man sehr oft die Notwendigkeit, einen Song im Original oder in einer speziellen Cover-Version anzuhören um zu üben. Es geht dabei nicht unbedingt um eine besonders gute Qualität. Es können auch Live-Aufnahmen mit Geklatsche oder sonstigen unschönen kleineren Besonderheiten sein. Es soll eben nur zum Üben taugen.

    Dabei möchte man das Stück langsamer haben, um die Rhythmen besser zu üben, dazu hab ich was geschrieben. Hier! Oder ihr möchtet das Stück in eurer Tonart singen – eine Tonartanpassung habe ich hier beschrieben.

    In diesem Artikel geht es jetzt erst mal um Youtube als willkommene Quelle und ein paar Tricks zur mp3-Konvertierung.

    Sucht man in Google nach Hilfen gerät man leicht in die Fänge von Betrügern oder von Abzockern. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Man soll sich registieren, ein Abo abschließen, eine Software installieren und fängt sich vielleicht auch noch einen netten Virus auf der Webseite ein (Apple und Linux mal ausgenommen).

    Am Ende sollte die Webseite ein Eingabefeld für einen Youtube-Link bieten und dann den Download des konvertierten Musikstücks.

    Nichts ist beständiger als der Wandel hat Heraklit mal verkündet. Wahrlich! Das gilt natürlich auch für solche Webseiten. Die Lösungen verschwinden und tauchen unter einer anderen Adresse wieder auf.

    Da hilft nur durchatmen und dranbleiben…

  • Akkorde und Songtexte

    Momentan ist das Angebot an Akkorden und Lyrics bei Ultimate Guitar unschlagbar. Wenn man über die natürlich nervige Werbung wegsieht, erhält man zumindest für die gängigen Songs grundlegende Akkorde und Texte. Sehr oft findet man mehrere Varianten eines Songs und sieht an den Ratings welche die „beste“ Version ist. Es gibt dabei drei Datentypen zu unterscheiden:

    • Chords (Akkorde und Texte)
    • Tabs (Spezielle Notenschreibweise für Gitarristen – oft aber auch kombiniert mit Songtexten)
    • Tab Pro (Ein spezielles Format für eine kostenpflichtige Darstellung der Songs – unter anderem mit Begleitinstrumenten, Noten usw.)

    Ohne Werbung kommt man übrigens in einer App für das Smartphone aus. Einen Artikel dazu findet ihr hier.

  • Das Ding 1-4

    Bevor ich das IPad für mich und meine Gitarre entdeckte, verwendete ich die Songbuch-Reihe „das Ding“. Es ist eine Song-Sammlung mit Texten und Akkorden. Dabei ist es die schiere Anzahl von 1.200 Songs in drei Bänden gewesen, die mich umwarf. Heute bei dem riesigen Angebot von Chords und Tabs im Internet und den tollen Möglichkeiten auf den Tabletts ist das natürlich nicht mehr ganz so der „burner“. Aber…

    Es gibt aus meiner Sicht immer noch ein Einsatzgebiet. Die Inspiration! Noch heute blättere ich gerne durch die „Dinger“ und höre mir dazu die Songs in YouTube an. Wenn es mir dann gefällt suche ich mir die Chords im Internet für mein IPad.

    Mittlerweile gibt es auch die „erwachsene“ Version der Dinger mit Noten…

    Für Euch, auch zur Inspiration, hier ein Link zur kompletten Songliste der ersten drei „Dinger“

    Das Ding 1

    Das Ding 2

    Das Ding 3

  • Gitarrenkauf

    Es ist ein komplexes Thema. Eine neue oder eine weitere Gitarre für einen speziellen Klang muss her. Sinnvollerweise kauft man die Holzkiste vielleicht nicht im Internet, sondern geht in ein Fachgeschäft. Für unsere Region bietet sich hier das Session Walldorf an.

    Angekommen erlebt man die unglaubliche Vielfalt einer riesigen Auswahl an Gitarrenmodellen und weis am Ende trotz kompetenter Beratung oft nicht mehr was man jetzt eigentlich wollte.

    Gut wer schon ein paar Modelle auf einem Spickzettel stehen hat.

    Für die Vorauswahl empfehle ich folgende Webseiten:

    Grundlegende Infos: Guitarrenguide
    Gute Produkttests: Amazona
    Meinung von anderen Kunden: Thomann

  • Strumming – Lied – Zuordnung

    Das ist eine ganz schön wilde Überschrift für einen Artikel.

    Es geht darum, dass man Gitarren-Rhythmen Liedern zuordnet. Gerade für Anfänger ist es eine überschaubare Methode das zum Teil sehr begrenzte Repertoire (ich spreche aus Erfahrung) „aufzupeppen“. Blöderweise passen nicht alle der Rhytmen zu jedem Song. Besonders schwierig wird es, wenn man auch noch dazu singt. Ist man jetzt nicht „nahe“ am Original, gelingt die gewohnte, im Ohr klebende Phrasierung oft gar nicht. Es ist natürlich eine besondere Herausforderung, ein bekanntes Lied in einer anderen Phrasierung zu spielen. Killing me softly als Bossa. Gut das wir darüber gesprochen haben. Kann man als Anfänger gerne auch auf später verschieben.

    Aber…! Ich habe eine Webseite gefunden, in der sehr viele Strummings (Rhytmus-Muster) aufgelistet werden. Der Clou dabei ist, dass dahinter auch noch die passenden Songs stehen.

    Wenn man dazu ein Video sehen will wäre das enorm hilfreich. Man wird hier zu einer Registrierung aufgefordert und dann leider erst in einem zweiten Schritt zu einem Abo. Das ist weniger schön. Aber wenn man auf die Videos verzichtet, funktionieren die „Trockentipps“ so:

     B   D U B   D U
     1 + 2 + 3 + 4 +

    B = Bass (mehr im oberen, bassbetonten Bereich anschlagen)

    D = Down (Handgelenk nach unten)

    U= Up (Handgelenk nach oben)

    1 2 3 4 (Hauptzählzeiten)

    + (Und-Zählzeiten)

    Zwischen 1 und + (16tel)

     

    Jetzt aber der Link: http://www.heartwoodguitar.com/strum-patterns/

    EDIT: Die Webseite ist zwischenzeitlich neu gestaltet worden und er ursprüngliche Link führte nur zu einem einzigen Strumming-Video. Ich habe den Link jetzt angepasst und jetzt sieht man auch wieder die Songliste. Neu auf der Seite ist, dass die Songs jetzt auch mit Texten und Akkorden angezeigt werden. Geblieben ist der Abo-Zwang für die Strumnig-Videos.